Gynäkologisches Krebszentrum

Wir gehen den Weg gemeinsam mit Ihnen

Liebe Patientin, liebe Angehörige,

eine gynäkologische Krebserkrankung trifft viele Frauen unvorbereitet und stellt das gewohnte Leben von einem Moment auf den anderen auf den Kopf. Ängste, Unsicherheiten und offene Fragen begleiten diese Zeit und können sehr belastend sein. In einer solchen Situation ist es mir besonders wichtig, dass Sie jemanden an Ihrer Seite wissen, der zuhört, versteht und Sie medizinisch wie menschlich sicher durch die nächsten Schritte führt.

In unserem gynäkologischen Krebszentrum kombinieren wir moderne Diagnostik und schonende Behandlungsmethoden mit einer persönlichen und einfühlsamen Betreuung. Wir nehmen uns Zeit für Ihre Fragen, erklären jeden Schritt verständlich und entwickeln gemeinsam einen individuellen Therapieplan, der zu Ihrer Lebenssituation passt und Ihnen Orientierung gibt.

Unterstützung für Körper und Seele ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Arbeit: Psychoonkologie, Seelsorge, Sozialdienst, Physiotherapie, Ernährungsberatung und ergänzende Angebote stehen Ihnen zur Seite, damit Sie den Alltag besser bewältigen können.

Ich möchte, dass Sie sich in dieser herausfordernden Phase getragen, gesehen und sicher begleitet fühlen. Wir gehen diesen Weg mit Ihnen – Schritt für Schritt.

Herzliche Grüße aus Hohenlind
Prof. Dr. med. Daniel Rein

Leitung Gynäkologisches Krebszentrum
Chefarzt
Prof. Dr. med. Daniel Rein 

Tel.: 0221/4677-1301

Unsere Behandlungsschwerpunkte

Eierstockkrebs (Ovarialkarzinom)

Diagnostik, Therapieplanung und individuelle Behandlungswege

Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom)

Diagnostik, Therapieplanung und individuelle Behandlungswege

Gebärmutterkörperkrebs (Endometriumkarzinom)

Diagnostik, Therapieplanung und individuelle Behandlungswege

Vaginal- und Vulvakrebs

Diagnostik, Therapieplanung und individuelle Behandlungswege

Diagnostik

Komplexe Erkrankungen gehören in erfahrene Hände. Moderne Tumordiagnostik und -therapie sind bei uns immer dem Individualfall angepasst.

Unser Versprechen an Sie

Wir wissen, wie sehr eine Krebsdiagnose das Leben verändert – und wie wichtig es ist, in dieser Zeit Menschen an seiner Seite zu haben, die stärken, zuhören und Halt geben. Deshalb versprechen wir Ihnen eine Behandlung, die nicht nur medizinisch auf höchstem Niveau ist, sondern auch menschlich trägt.

Bei uns greifen alle Schritte Ihrer Versorgung nahtlos ineinander. Ein erfahrenes Team begleitet Sie durch jede Phase der Behandlung, nimmt Ihre Sorgen ernst und gibt Ihnen eine klare Orientierung.

Wir nehmen uns Zeit für Ihre Fragen, achten aufmerksam auf Ihre Bedürfnisse und schaffen Sicherheit durch geprüfte Qualität. Neben der medizinischen Exzellenz tun wir alles dafür, dass Sie sich bei uns verstanden und gut aufgehoben fühlen.

Unsere Schwerpunkte

Im Folgenden können Sie sich über die Behandlungsschwerpunkte des Gynäkologischen Krebszentrums Köln-Hohenlind informieren.

Eierstockkrebs wird leider häufig erst in einem fortgeschrittenen Stadium entdeckt. Grund: lange Zeit ist der Verlauf symptomlos. Erst wenn die Patientinnen Beschwerden verspüren – dazu zählen eine ungewöhnliche Zunahme des Bauchumfanges durch Bauchwasser oder Bauchschmerzen – gehen sie zum Arzt und der Krebs wird diagnostiziert. Oft haben sich die Tumorzellen dann aber nicht nur im Bereich der Eierstöcke, sondern bereits in der Bauchhöhle ausgebreitet. Um eine sichere Diagnose  stellen zu können, kommen ggf. neben der Ultraschalluntersuchung weitere Verfahren, z.B. eine Computertomographie oder eine diagnostische Bauchspiegelung, zum Einsatz

Gebärmutterkrebs ist der häufigste Tumor der inneren weiblichen Genitalorgane. Hierbei wachsen bösartige Zellen in der Schleimhaut (Endometrium) der Gebärmutter. Bei über der Hälfte aller Betroffenen tritt die Krankheit erst nach den Wechseljahren auf. Risikofaktoren, die die Entstehung begünstigen sind unter anderem ein höheres Lebensalter, die alleinige Einnahme von Östrogenen (ohne Gestagene) sowie Übergewicht. Das typische Symptom ist das Auftreten von vaginalen Blutungen nach den Wechseljahren. Häufig wird die Diagnose meist schon in einem frühen Stadium gesichert. Daher kann oft eine Therapie mit dem Ziel der Heilung realisiert werden.

Vaginalkarzinom

Eine bösartige Krebserkrankung in der Vagina gehört mit 500 Neuerkrankungen pro Jahr zu den seltenen gynäkologischen Tumoren und betrifft in mehr als der Hälfte Patientinnen jenseits des 70. Lebensjahres. In mehr als 70% der Fälle liegt ursächlich eine andauernde Infektion mit einem Hochrisiko-Typ der sog. Humanen Papillomaviren (HPV) zugrunde.

Häufig liegen keine oder lediglich unspezifische Symptome wie ein ungewöhnlicher vaginaler Ausfluss oder vaginale Blutungen, insbesondere nach dem Geschlechtsverkehr mit ggf. Schmerzen vor.

Bei Verdacht auf eine solche Tumorerkrankung wird Sie ihr/e niedergelassene/r Gynäkologin in unserer Dysplasie-Einheit zur weiteren Abklärung und Therapie vorstellen.

Vulvakarzinom

Bösartige Tumoren der Schamlippen, inklusive der Klitoris und des Eingangsbereiches zur Scheide  betreffen in der Mehrzahl (60-80%) ältere Patientinnen und sind dabei auf chronisch-entzündliche Hauterkrankungen im Bereich der Vulva zurückzuführen. Aber auch junge Frauen sind zunehmend betroffen, hier ist der Tumor in ca. 30% auf eine andauernde Infektion mit einem Hochrisiko-Typ der sog. Humanen Papillomaviren (HPV) zurückzuführen.  Hautveränderungen mit ggf. Juckreiz, Blutungen, Brennen sowie Schmerzen beim Geschlechtsverkehr können Symptome einer Tumorerkrankung im Bereich der Vulva sein.

Bei Verdacht auf eine solche Tumorerkrankung wird Sie ihr/e niedergelassene/r Gynäkologin in unserer Dysplasie-Einheit zur weiteren Abklärung und Therapie vorstellen.

Schwerpunkt der operativen Versorgung in unserem Zentrum ist die möglichst organerhaltende Operation (Klitoriserhalt) und Rekonstruktion mit lokalen Lappenplastiken zur Verbesserung des funktionellen und ästhetischen Ergebnisses. Des Weiteren bieten wir die Wächterlymphknotentechnik zur Abklärung der Lymphknoten in den Leisten an.

Gebärmutterkrebs ist der häufigste Tumor der inneren weiblichen Genitalorgane. Hierbei wachsen bösartige Zellen in der Schleimhaut (Endometrium) der Gebärmutter. Bei über der Hälfte aller Betroffenen tritt die Krankheit erst nach den Wechseljahren auf. Risikofaktoren, die die Entstehung begünstigen sind unter anderem ein höheres Lebensalter, die alleinige Einnahme von Östrogenen (ohne Gestagene) sowie Übergewicht. Das typische Symptom ist das Auftreten von vaginalen Blutungen nach den Wechseljahren. Häufig wird die Diagnose meist schon in einem frühen Stadium gesichert. Daher kann oft eine Therapie mit dem Ziel der Heilung realisiert werden.

Kontakt

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